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Die Sache mit dem Heinrich
Ab 11 Jahren

Die Sache mit dem Heinrich ist sehr kompliziert. Denn als Julia zufällig entdeckt, dass ihr Mitschüler Heinrich zwei blutunterlaufene dunkle Flecken zwischen den Schultern und eine blutverkrustete Wunde am Hinterkopf hat, vermutet sie, dass er zu Hause geprügelt wird. Sie will ihm helfen und stößt überall auf Ablehnung: Heinrich verweigert jeden Kontakt, die Lehrerin und der Rektor fürchten Komplikationen, weil man dies den Eltern Heinrichs nicht nachweisen könne. Und was am Schlimmsten ist: Auch Julias Eltern, die sie stets zu Mitgefühl und Hilfsbereitschaft erzogen haben, raten ihr ab, sich in diesem Fall zu engagieren. Trotz aller Enttäuschung gibt Julia nicht auf. Sie findet Prügel unmenschlich und will Heinrich helfen. Die Schwierigkeiten, auf die sie als Kind trifft, sind enorm ...

Die Geschichte von Heinrich und Julia ist der Versuch, an einem Einzelschicksal einen Notstand unserer Gesellschaft zu erhellen, mit dem Kinder und Jugendliche immer wieder konfrontiert werden. Das Buch will zeigen, dass es die Möglichkeit geben muss, Zivilcourage zu zeigen.

Erschienen bei Jungbrunnen.

978-3-7026-5622-5

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